Wenn die Symphonie des Lebens enthüllt wird, schwingen die Proteine wie Glocken

Dies bestätigt eine öffentliche Studie, die in Nature Communications veröffentlicht und von einem, von Andrea Markelz, von der ‚University of Buffalo‘ im Staat New York, geleiteten Forscherteam durchgeführt wurde. Die Forschung öffnet die Tür zu einem neuen Weg, um die grundlegenden zellulären Prozesse, die das Leben ermöglichen zu untersuchen.

Auch unser Körper hat seine eigene Musik. Eine eigene wahre Symphonie des Lebens, produziert durch die Schwingungen von Proteinen, die, wie die Saiten einer Geige, ihre Bewegungen modulieren. Es ist dank dieser Bewegungen, dass die Proteine schnell ihre Formen verändern können, um sich an andere Proteine zu binden und die lebenswichtigen Funktionen in unserem Körper wie Atmung und DNA-Vervielfältigung zu ermöglichen.

Dies bestätigt eine öffentliche Studie, die in Nature Communications veröffentlicht und von einem von Andrea Markelz von der ‘University of Buffalo’ im Staat New York, geleiteten Forscherteam durchgeführt wurde.

Unter Verwendung einer von ihnen entwickelten Technik, beobachteten die Forscher zum ersten Mal im Detail die Schwingungen von Lysozym, einem antibakteriellen Protein, welches in vielen Tieren gefunden wurde. Das Team fand heraus, dass die Schwingungen, von denen man vorher dachte, dass sie sich schnell verlieren, in Wirklichkeit in den Molekülen, wie der” Klang einer Glocke” bleiben.

„Diese kleinen  Bewegungen – sagte Markelez – erlauben den Proteinen schnell ihre Form zu verändern, sodass sie sich leicht an andere Proteine binden können, ein Prozess, der für unseren Körper notwendig ist, um entscheidende biologische Funktionen, wie etwa Sauerstoff aufnehmen, andere Zellen reparieren und den genetische Code reproduzieren, auszuführen. Die Forschung öffnet die Türen zu einem neuen Weg, um die grundlegenden zellulären Prozesse, die das Leben möglich machen, zu untersuchen. Die Technik könnte in Zukunft angewandt werden, um zu dokumentieren, wie die natürlichen oder künstlichen Inhibitoren die lebenswichtigen Funktionen der Proteine blockieren. „Wir können jetzt – schloss Markelz – versuchen, die wirklichen strukturellen Mechanismen die hinter diesen biologischen Prozessen stehen zu verstehen und wir können versuchen zu verstehen wie diese kontrolliert werden.“

o – 16 Gennaio 2014

Abstract dell’articolo originale: Nature Communications